Mittwoch, 29. Februar 2012

Chicoree-Orangen-Salat

Naja, also beim heutigen Gericht bzw. Salat könnte man/frau darüber streiten, ob er beim Blog-Thema 2012 aufgeführt werden darf...

Es handelt sich um Chicoree-Salat, der fällt in den Bereich "Gemüse der Saison", bei den Orangen könnte man noch drüber diskutieren, denn Gemüse ist es keins, und hier angebaut wird es auch nicht, aber Saison hat es gerade. Aber dann ist da auch noch Fenchel mit im Salat... Der hat ja nun wirklich zur Zeit keine Saison, also wird es nicht aufgeführt - da bleibe ich mal ganz hartnäckig. Ergibt ja auch keinen Sinn...

Nichts desto trotz möchte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten:


Chicoree-Orangen-Salat

Zutaten:
2 unbehandelte Orangen
1 (rote) Zwiebel
150 gr Chicoree
150 gr Fenchel
100 gr Hähnchenfilet
4 EL Öl
2 EL Essig
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, den Chicoree und Fenchel putzen, waschen und alles in Scheiben schneiden. Eine Orange schalen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Von der zweiten Orange die Schale abreiben, Saft auspressen. Das Filet in 1 TL Öl goldbraun braten, mit Salz & Pfeffer kräftig würzen. Den Bratensatz mit dem Orangenabrieb, Saft, Essig und Öl verrühren und nochmals mit Salz, Pfeffer und Zucker ab schmecken.Alles auf einem Teller anrichten und mit dem Dressing begießen.


Schade, dass ich keine roten Zwiebel da hatte. Es wäre ein so schöner Kontrast auf dem Foto gewesen. Aber wir haben ihn ja nicht das letzte Mal gegessen, Fotoaustausch erfolgt bei nächster Gelegenheit :-)

Guten Appetit

Dienstag, 28. Februar 2012

Törtchen mit Butterkeksen und Vanille-Quark

Mir war nach was Süssem, also was auf die Schnelle machen? Butterkekse, Quark und Vanilleextrakt waren noch da, da lässt sich doch noch was machen... Wie Ihr ein Vanilleextrakt selbst herstellen könnt, seht Ihr bei Kuriositätenladen.


Törtchen mit Butterkeksen und Vanille-Quark    

Zutaten:
170 gr Butterkekse
50 gr flüssige Butter
150 gr Quark
50 gr Sahne
1 Pa. Vanillezucker
1 TL Vanilleextrakt

Zum Garnieren ein paar Schokodrops, ein Klecks Marmelade, frisches Obst - was auch immer Euch entzückt :-)

Zubereitung:
Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz fein zerbröseln, oder wer hat - in den Mixer geben. Die Butter flüssig machen (Herd, Mikrowelle, etc.) über die Brösel geben und gut verrühren. In 2 Dessertschälen geben oder in Dessertringe und andrücken. Nun den Quark mit dem Vanillezucker und den Vanilleextrakt verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Quarkmasse auf den Keksboden verteilen und das ganze für etwa 1,5-2 Std. in den Kühlschrank geben. Wer Dessertringe verwendet - diese vor dem Servieren entfernen und nun noch dekorieren.



Guten Appetit - Bom Apetite - jwi manje ou

Sonntag, 26. Februar 2012

Hefe-Schoko-Brötchen Express

Und wieder mal hätte ich etwas zum Thema

beizutragen. Ich habe ja immer noch ein paar ganz kleine Reste aus der Weihnachtsbäckerei, die ich am Wochenende so nach und nach in Muffins, Kuchen und Plätzchen verwerte. So auch diesen Sonntag. Ich habe noch 2 große Tafeln Zartbitterschokolade übrig. Die kamen mir auch sofort in den Sinn, als ich auf ein Rezept im Dr. Oetker - Die schnellsten Schüttel- & Tassenkuchen gestossen bin.

Das Buch hatte ich in der Hand, weil ich mir vorgenommen habe, mal wieder öfters was aus den vorhandenen Koch- und Backbüchern zu kochen bzw. zu backen. Ja, es ist wirklich schlimm. Neben Handtaschen und Schuhe habe ich eine riesen Schwäche für Koch- und Backbücher. Ich lese darin, finde Rezepte toll, aber koche bzw. backe eigentlich viel zu wenig nach und habe deshalb beschlossen: Das soll sich ändern!

Also starten wir mit


Hefe-Schoko-Brötchen (Express)

Zutaten:
100 gr Butter oder Margarine (weich oder flüssig)
250 gr Weizenmehl (nach Möglichkeit Typ 550, ansonsten geht auch 405)
1 TL Backpulver
1 Pa. Trockenhefe
30 gr Zucker
70 gr flüssiger Honig
2 Eier
175 ml lauwarme Milch

12 St. Zartbitter- oder Vollmilchschokolade (75-100 gr)

Zubereitung:
Den Backofen auf Ober-/Unterhitze 200°C bzw. Umluft 180°C vorheizen.
Wer möchte, kann das Rezept gemäß dem Sinn einfach in einer Schüssel mit Deckel zubereiten und die Zutaten miteinander "verschütteln". Ich hatte mich für die Küchenmaschine entschieden...

Alle Zutaten in die Schüssel geben, mit dem Deckel verschliessen und 30 sek. mehrmals kräftig schütteln oder mit dem Handrührer verrühren. Wer schüttelt, sollte bitte mit einem Schneebesen oder Löffel die evtl. trockenen Zutaten am Schüsselrand noch unterrühren.


Papierförmchen in die Muffinform geben oder diese ausbuttern, dann etwa einen Esslöffel voll Teig in die Förmchen geben. Nun jeweils ein Stück Schokolade darauf geben und dieses mit dem restlichen Teig bedecken. Die Muffins nun für etwa 20-25 min. backen, aus dem Ofen nehmen und noch 10 min. in der Form ruhen lassen. Vor dem Servieren evtl. mit Puderzucker bestäuben.



 
 
Guten Appetit und ein schönes Wochenende
 
 

Samstag, 25. Februar 2012

Zimtpudding mit Fruchtsauce

Und hier haben wir noch den Nachtisch aus der TastyBox - ein selbstgemachter Pudding, dazu eine Orangen-Mango-Fruchtsauce mit Zitronengras - lecker! Die Fruchtsauce kommt von der Marmeladenmanufakur in Münster. Bei der Sauce steht vorallem die Frucht und nicht die Süsse im Vordergrund, passt natürlich auch zu anderen Süssspeisen, wie Eis.

Ich habe überlegt, wie ich das Anrichte und dann fiel es mir ein... gaaanz hinten im Schrank liegt seit Jahren, ja wirklich Jahren, eine funkelnagelneue Tupperform für Pudding in schickem pink mit verschiedenen Deckeln - wirklich unbenutzt. Also habe ich mich in die weiten den Schranks gestürzt und sie rausgeholt :-)

Als Deckel standen ein Tannenbaum, ein Stern, eine Tulpe und das Herz zur Auswahl. Ich hab mich für Herz entschieden, wobei die Tulpe für die Frühlingsherbeibeschwörung auch gut gewesen wäre...

Und wie beim Hauptgericht, alles was fett geschrieben ist, war in der TastyBox enthalten, der Rest war zu Besorgen bzw. wurde aus den Vorräten genommen. Das Rezept ist für 2 Personen.


Zimtpudding mit Fruchtsauce

Zutaten:
40 gr Speisestärke
abgeriebene Schalen von 0,5 Bio-Zitrone
200 ml Fruchtsauce
500 ml Milch
1 TL Zimt
60 gr Zucker
Minzeblätter zum Garnieren

Zubereitung:
Zuerst die Schale der Zitrone waschen und abreiben. Zucker und Speisestärke abwiegen. Dann in einem Topf 400 ml Milch zum Kochen bringen. Zwischenzeitlich die Speisestärke in der restlichen, kalten Milch verquirlen und unter Rühren in die kochende Milch geben. Zucker, Zimt und die abgerieben Zitronenschale zufügen, verrühren und noch 4-5 min. unter rühren köcheln lassen. In Dessertschalen oder ähnliches geben und mit Klarsicht- oder Alufolie abdecken (dann gibt es keine Haut) und für mindestens 2 Std. in den Kühlschrank geben. Mit der Fruchtsauce servien und mit Minze garnieren.

Ich wollte - ja wollte - den Pudding auf einem großen Essteller stürzen, mit der Fruchtsauce rundum granieren. Aber es kam mal wieder alles anders... Das Problem lang wohl darin, dass die Form nicht komplett voll war. Der Pudding stürzte zwar auf den Teller, aber nur zum Teil :-(
Wir hatten eine solche Form früher auch zu Hause, ich weiß, dass es bei Oma immer funktioniert hatte, aber da war die Form auch immer randvoll! Sie stürzte den Pudding, zog den kleinen Deckel ab und dann rutschte er von allein raus. Naja, fürs nächste Mal etwas gelernt. Es hat dem Geschmack aber nichts abgetan!!! Also hab ich mir ein "schönes" Stück rausgesucht und auf einem kleinen Teller angerichtet - lecker wars!

Wir haben noch Fruchtsauce übrig, so dass ich demnächst nochmal Pudding kochen werden, dann wird es besser angerichtet und ein weitere, schöneres Bild folgt ;-)



Ein tolles Foto vom Nachtisch, und natürlich nicht nur vom Nachtisch sowie einen Bericht über die komplette Februar-TastyBox findet Ihr auch bei Alice im kulinarischen Wunderland.

Freitag, 24. Februar 2012

TastyBox

Es ist wieder soweit, die monatliche TastyBox ist eingetroffen. Ich war schon leicht in Panik, sollte sie doch bis 12 Uhr da sein... und es war 12.10 Uhr, aber das Warten hat sich wie immer gelohnt!!
Wie das System der TastyBox funktioniert, könnt Ihr im Januar-Bericht nachlesen. 

Diesmal gab es Angus-Rindfleisch, frisch von der Angusmanufaktor Franken, wie ich dem beigefügten Info-Blatt entnehmen kann.

Ebenso war Rising-Sun-Orange-Reis mit passendem Elixir enthalten. Das Elixir ist eine Essenz, die dem Reis nach dem Kochen zugefügt wird. Sie ist auf Reisöl-Basis mit einer gewissen Schärfe und Süsse - perfekt abgestimmt, ein Hauch orientalischer Kümmel rundet den Geschmack ab.

Auch ein großes Glas Butterschmalz war enthalten, lediglich 3 EL wurden für das Gericht benötigt, so dass wir noch einiges übrig haben - gut so! Das Butterschmalz kommt aus der Sennerei Lehern, hochwertige Heumilch bildet die Grundlage.


Ein weiteres Highlight ist die Shane´s Orient Gewürzmischung. Sie besteht aus folgenden Zutaten:
Sesam, Pfeffer, Mohn, Salz, Zucker, Zitronenschale und -säure, Paprika, Coriander, Zwiebel, Zimt, Knoblauch, Sumach, Schnittlauch, Rum-Aroma, Piment, Thymian & Basilikum



Wie zuvor, habe ich auch diesmal wieder eine Email ein paar Tage vor Ankunft der TastyBox erhalten, wo aufgeführt war, was an weiteren Zutaten und Kochutensilien benötigt wird. Ich hab im Rezept die mit der TastyBox gelieferten Zutaten fett geschrieben, die anderen Zutaten wurden zusätzlich benötigt. Wir hatten die TastyBox für 2 Personen, entsprechend sind die Rezepte für Zwei :-) Das Dessert findet Ihr in einem separaten Post.



Orientalische Rindfleischstreifen mit Zwiebeln und Rising-Sun-Orange-Reis

Zutaten:
ca. 500 gr Angus-Rindfleisch (4 Wochen gereift)
4 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 St. Ingwer
3 EL Butterschmalz
3-4 TL Shane´s Orient Gewürz
0,5 Bd. Koriander
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
150 gr Rising Sun Orange Reis
1x Rising Sun Elixir

Zubereitung:
Zuerst die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden, ebenso mit dem Knoblauch verfahren. Den Ingwer schälen und entweder fein reiben oder fein haken. Das Fleisch, waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. 2 EL Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch bei mittlerer Hitze unter Wenden braten bis es gebräunt ist. Nun das Fleisch aus der Pfanne nehmen. Das restliche Butterschmalz in die Pfanne geben und die Zwiebeln goldgelb anbraten, Knoblauch und Ingwer zufügen, ebenfalls kurz anbraten, zum Schluss die Gewürzmischung zufügen und etwas anrösten. Das Fleisch wieder in die Pfanne geben, leicht salzen und mit 400 ml Wasser angießen. Mit geschlossenem Deckel etwa 30 min. bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist.

Nun in einem Topf etwa 350 ml Wasser zum Kochen bringen. Den Reis mit 0,5 TL Salz mischen und in das kochende Wasser geben. Bei kleiner Hitze den Reis ca. 20 min. köcheln, dabei häufig umrühren. Sollte der Reis zu trocken werden, noch etwas Wasser dazu gießen. Sobald der Reis weich ist, den Topf vom Herd nehmen, das Elixir unterrühen und kurz ziehen lassen.

Zwischenzeitlich noch den Koriander waschen, trocknen und die Blätter fein hacken.

Das Fleisch und die Sosse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Portionsweise zusammen mit dem Reis anrichten und mit dem Koriander bestreuen.






 Ein erster Blick auf das Essen


und noch mal im Detail


Es hat wirklich sehr gut geschmeckt! Es war außergwöhnlich, aber nicht zu sehr. Ein wirklich toller, interessanter Geschmack von süss und scharf, andere Gewürz als im Alltag - einfach nur empfehlenswert! Ich freue mich schon auf die nächste TastyBox - es gibt jetzt auch eine extra TastyBox für Vegetarier, nur mal so am Rande ;-)


Und einen weiteren Bericht über die aktuelle TastyBox findet Ihr bei Alice im kulinarischen Wunderland.

Pizza, Pizza

Ich kann wohl davon ausgehen, dass jeder weiß, was Pizza ist?
Lieben es doch schon die Kleinsten... und in der Regel hält das an, ich glaube sagen zu können, dass ich niemand kenne, der keine Pizza mag. Bei uns gibt es öfters mal Pizza. Was ich an Pizza so toll finde? Die eigentlich unendlichen Möglichkeiten, mit der man sie gestalten/belegen kann. Selbst süsse Pizza hatte ich schon!

Vorstellen möchte ich heute mein Grundrezept für den Teig. Es gibt mittlerweile aber auch sehr gute fertige Teige, dass ist wohl reine Geschmackssache. Soweit möglich mache ich ihn selbst, es geht auch wirklich schnell und ich weiß dann auch wenigstens, was alles drin ist :-)
Also lasst uns beginnen:


Grundrezept Pizzateig 
(für 1 Blech oder 2 runde Pizzen mit dünnem Boden)

Zutaten:
1 Würfel frische Hefe
170 ml lauwarmes Wasser
300 gr Mehl + Mehl zum Ausrollen
0,5 TL Salz
2 TL Olivenöl
1 Pr. Zucker

Zubereitung:
Die Hefe zerbröseln und mit dem Zucker ins Wasser geben, verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl, Salz und Olivenöl in eine Schüssel geben, Hefe-Wasser zufügen und alles zu einem Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 min. gehen lassen. Nun wie gewünscht ausrollen - das geht am Besten mit dem Nudelholz, wer keines hat, kann auch eine Flasche verwenden. Empfehlenswert ist es, die Pizza etwa 5 min. im vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze 180°C) vorzubacken und dann zu belegen, geht aber auch ohne vorbacken.

Dann kann die Pizza nach Wahl belegt werden. Ich verwende für den Tomatenbelag in der Regel gehackte Tomaten, die ich mit Salz, Pfeffer, Oregano und etwas Chili oder Peperoni würze.



Mit dem Teig kann natürlich auch Pizzabrot hergestellt werden. Ich rolle den Teig dann, wie bei der Pizza aus, bestreiche ihn mit Olivenöl und gebe grobes Meersalz & Oregano darauf.


Guten Appetit - Buon Appetito

Dienstag, 21. Februar 2012

Karottensuppe mit Honig & Ingwer

An so manchen Tagen habe ich tagsüber soooo ein Hunger, da muss einfach mal wahrlos gegessen werden ;-)  und an solchen Abenden gibt es dann nur ein Süppchen. Für mich kein Problem - als Suppenkasper. ER fragt dann nach dem Hauptgang *g*  Aber mit dieser Suppe ist beides Möglich...


Karottensuppe mit Honig & Ingwer

Zutaten für 2 Personen:
2 Zwiebeln
20 gr frischer Ingwer
450 gr Karotten
200 gr Kartoffeln
1 EL Öl
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
200 ml Orangensaft
400 gr Gemüsebrühe (z. B. mit Gemüsebrühe-Paste)
150 gr rote Linsen
2 Lauchzwiebeln
2-3 EL (Akazien-) Honig
Salz, Pfeffer

Zubereitung: 
Die Zwiebeln schälen und klein würfeln, die Kartoffeln und Karotten waschen, schälen und klein würfeln. Den Ingwer schälen und klein würfeln. In einem Topf das Öl erhitzen, die Zwiebeln glasig an schwitzen. Nun Ingwer, Kartoffeln, Karotten und den Kreuzkümmel zufügen, kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe und dem Orangensaft ablöschen. Bei geschlossenem Deckel etwa 30 min. bei kleiner Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Linsen nach Packungsangabe kochen.
Die Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Honig ab schmecken. Falls Euch die Suppe zu dick ist, könnt Ihr mit Gemüsebrühe oder Orangensaft nach helfen. Die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden. Die Suppe in einer Schale anrichten, mit den Linsen und Lauchzwiebeln garnieren.

Ich hatte keine Lauchzwiebeln mehr zu Hause und habe mit Petersilie garniert.

Und für diejenigen, die wie ich keinen Kümmel mögen - nur keine Angst! Kreuzkümmel hat nichts mit Kümmel zu tun, vorallem nicht geschmacklich. Er hat einen angenehm frischen, scharf aromatischen Geschmack und ist auch unter dem Name Kumin bekannt.


Guten Appetit - Viel Spaß beim Nachkochen.

Walnuss-Pesto

Zum Valentinstag gab es Geschenke aus der Küche. Okay, ich gebe zu - die gab es für meine Freundin und Arbeitskollegin Sina erst gestern, den am Wochenende vor Valentistag und die ganze Woche war ich krank. Aber jetzt ist alles wieder in Ordnung und so habe ich am Wochenende Pestos für sie zubereitet. Zum einen hat sie das Erdnuss-Pesto bekommen und dann habe ich noch ein Walnuss-Pesto gemacht. Heute habe ich schon die Rückmeldung erhalten, dass es ihr sehr gut schmeckt. Also möchte ich Euch das ja nicht vorenthalten ;-)


Walnuss-Pesto

Zutaten für etwa 2 Glas á 300 ml:
1 Knoblauchzehe
1 Bund Minze
1 Bund Petersilie
100 gr Walnusskerne
150 ml Olivenöl
20 ml Walnussöl
Salz, Pfeffer, Zucker
50 gr geriebener Parmesan
5 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Die Walnusskerne mit der Minze, der Petersilie und dem Knoblauch in der Moulinette oder dem Stabmixer zerkleinern/mahlen. Das Oliven- und Walnussöl unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker ab schmecken. Zum Schluss noch den Parmesan und den Zitronensaft mit dem Löffel unterrühren.


Schmeck gut zur Pasta, zum Käse, im Risotto oder zur Suppe.


Guten Appetit - Buon Appetito

Montag, 20. Februar 2012

Chicoree-Schiffchen mit Curry-Reis

Ich falle ja gerne bei lecker.de rum, die haben oft Rezepte zu saisonalem Gemüse oder auch nach Themen, wie Partysnacks oder ähnlichem. Jedenfalls habe ich mich da auch umgeschaut und viele tolle Rezepte für das Blog-Thema 2012 gefunden und eins möchte ich heute vorstellen - es geht um Chicoree.
Chicorée ist etwa 10 bis 20 Zentimeter lang, hat ein kolbenförmiges Aussehen und besteht aus dicht übereinanderliegenden weißen Blättern mit zartgelben Spitzen, die einen spitz zulaufenden festen Kopf bilden mit einem harten Strunk in der Mitte. Das reizvolle Aroma des knackigen Gemüses ist leicht bitter-herb.
Ich hab mir einige Saisonkalender angeschaut, bei den meisten wird Chicoree als "Wintersalat" aufgeführt. Aus Deutschland ist er auf alle Fälle, ich habe auch mal die Packung fotografiert ;-)



Das Essen hat auch so gut geschmeckt, dass ER beim Essen noch mitgeteilt hat, dass das in die "Top 10" gehört, es wäre soooo lecker, mit der Ananas und dem Schinken, ach kommen wir einfach zum Rezept:




Chicoree-Schiffchen mit Curry-Reis 


Zutaten: 
80-100 gr Langkornreis
Salz, Pfeffer
200 gr Ananasscheiben
2 Lauchzwiebeln
300 gr Chicoree
60 gr gekochter Schinken
2 TL Öl
1-2 TL Curry
100 ml Sahne
Petersilie

Zubereitung:
Wasser für den Reis aufstellen und diesen nach Packungsangabe kochen. In der Zwischenzeit die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden, die Ananas in kleine Stücke schneiden, den Schinken in Streifen schneiden. Chicoree waschen und halbieren. 
In einer Pfanne 1 TL Öl erhitzen und die Chicoree rundherum ca. 5 min. goldbraun braten, mit Salz & Pfeffer würzen, herausnehmen und warm stellen. Nun den letzten TL Öl in die Pfanne geben und die Lauchzwiebeln kurz anbraten, Schinken und Ananas zufügen, mit Curry bestäuben und dann mit der Sahne ablöschen, weitere 100 ml Wasser zufügen, alles kurz köcheln lassen. Den Reis abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben, alles gut verrühren und mit Salz & Pfeffer ab schmecken. Auf einem Teller den Chicoree anrichten und den Reis dazu geben, mit Petersilie garnieren.


Wir hatten eine frische Ananas, das ist so viel besser als aus der Dose! Wenn Ihr die Möglichkeit habt, dann nehmt eine frische Ananas (super sweet), soviel Arbeit ist es nicht! Ich hatte IHM, da er Ananas-Fan ist zu Weihnachten einen Ananasschneider geschenkt, funktioniert wirklich super - aber geht natürlich auch mit dem Küchenmesser. Dazu gab es ein indisches Currypulver, dass auch ziemlich scharf war - hat aber mit der Ananas super harmoniert. Geht natürlich auch für Vegetarier ohne Schinken!

Guten Appetit - बोन अप्पेतित - selamat makan

Gebratener Thunfisch mit Ananas

Und mal wieder gibt es ein Blog-Event:
Blog-Event LXXV - Speed-Cooking
Wer kennt das nicht? Ein Tag, der schon mit dem Aufstehen bescheiden anfängt, das zieht sich dann fort, wie an einem Faden durch den ganzen Tag... An solchen Tagen bin ich froh, wenn ich abends Heim kommen. Und dann geht es in die Küche. Mich holt das wieder runter, gerade an einem Tag voller Stress oder einem an dem alles bescheiden lief... Und dann gönne ich mir abends in der Küche auch gerne was Gutes, etwas Besonderes! Einfach um den ganzen Kram zu vergessen, quasi als Belohnung, dass ich das jetzt durchgestanden habe und alles jetzt besser wird - und wie für das Event gewünscht, sollte es an solchen Tagen schnell gehen ;-)
Wir haben einen Delikatessenladen im Ort, der auch frischen, tollen Fisch und Fleisch parat hat oder man hat vielleicht die Möglichkeit bei Läden wie Metro & Co. zu halten, um sich etwas besonderes an Fleisch oder Fisch zu gönnen - im heutigen Rezept ist es Thunfischfilet.


Gebratener Thunfisch mit Ananas

Zutaten:
10 gr frischer Ingwer
0,5 Chilischote
1 Baby-Ananas
1 EL Sesam
Salz, Pfeffer, Zucker
1 Frühlingszwiebel (Lauchzwiebeln)
1 EL Öl
150 gr asisatische Nudeln
200 gr Thunfischfilet
2-3 EL Sojasosse

Zubereitung:
Zuerst das Wasser für die Nudeln aufstellen und diese nach Packungsbeilage kochen. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel putzen, waschen und schräg in Streifen schneiden. Den Ingwer schälen, die Chili waschen und beides klein hacken. Die Ananas schälen, viertel, den Strunk entfernen und in kleine Stücke schneiden. Nun den Sesam kurz in der Pfanne rösten, dann Ingwer und Chili zufügen, kurz verrühren, die Lauchzwiebel zufügen, ebenfalls kurz anbraten und dann die Ananas zufügen. Die Nudeln abgießen und auch in die Pfanne geben, durchschwenken, kurz ziehen lassen. In dieser Zeit eine weitere Pfanne mit 1 EL Öl erhitzen. Das Thunfischfilet salzen und pfeffern und von beiden Seiten etwa 1-2 min. anbraten. Die Nudeln mit Salz & Zucker ab schmecken und mit dem Thunfisch anrichten. Mit Sojasosse servieren.


Ich würde sagen, dass fällt doch in die Kategorie Speed-Cooking, es hat ganze 25 min. gedauert, bis das Essen auf dem Tisch stand... Und wer den Fisch nicht innen roh möchte, lässt ihn 2-3 min. länger in der Pfanne und schafft immer noch ein tolles Essen in 30 min. ;-)


Wenn Ihr noch mehr Rezepte vom Speed-Cooking sehen wollt, dann schaut doch mal vorbei.





Guten Appetit 
und viel Spaß beim Nachkochen

Sonntag, 19. Februar 2012

Goudakekse

Fastnacht? Nicht mein Ding, nicht mehr... Früher war ich mal als Tanzmariechen unterwegs, ich glaube das war zu viel, heute bin ich nicht mehr so für die fünfte Jahreszeit zu begeistern...

Aber da gibt es mal wieder - jaaaaaa, schon wieder - ein Blog-Event bei barbaras-spielwiese.blogspot.com.
Rezepte für die tollen Tage sind gefragt. Was gibt es bei Euch in dieser fünften Jahreszeit? Was haben vielleicht Eure Großmütter gebacken und Ihr holt das Rezept aus der Schublade? Krapfen, Berliner, Pfannkuchen, Fasnetsküchle, oder gar internationale Rezepte wie meine Semlor gestern? Gibt es bei Euch herzhafte Blätterteigschnecken, Frikadellen oder Bowle für eine Party, Sitzung oder den Umzug? Womit erholt Ihr Euch am Aschermittwoch? Bloody Mary oder Katerfrühstück?

Ich möchte ja jetzt nicht mit den Standardsachen kommen, obwohl auch ich ein Fan von Kreppel, Berliner oder wie auch immer Ihr sie nennen wollt, bin.
Aus der jahrenlangen Erfahrung in diesem Bereich empfehle ich Euch heute die Goudakekse. In ein kleines Marmeladeglas, eine Tupperbox o. ä. verstaut kommen sie in die Handtasche und mit auf jeden Umzug. Das gibt Kraft und stärkt den Magen, wenn man unterwegs ist und sich mit Alkohol wärmen muss ;-)


Goudakekse

Zutaten:
120 gr Mehl
75 gr Gouda
2 EL Oliven
2 EL Schnittlauch
5 EL gutes Olivenöl

Zubereitung:  
Den Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Gouda klein würfeln, die Oliven klein hacken. Schnittlauch waschen, trocknen und klein schneiden. Alles Zutaten zu einen Teig verkneten. Nun etwa 14 kleine Kugeln formen, mit der Gabel etwas flach drücken und etwa 20-25 min. backen. Aus dem Ofen nehmen und weitere 10 min. abkühlen lassen, dann erst vom Blech nehmen.



und hier noch eine Version für unterwegs 

Natürlich passen die Kekse auch zu anderen Gelegenheiten, als kleiner Snack vor dem Fernseher, zu Feiern und Partys, auch lecker im Sommer als Snack fürs Schwimmbad oder zum Picknick und natürlich ein tolles Geschenk aus der Küche...


Lasst es Euch schmecken und viel Spaß beim Nachbacken


Schokoladen-Haferplätzchen

Ja, ich bin ein bekenndes Süssmäulchen! Deshalb mach ich gerne mit, bei der 

 
Für Kuchenpicker, Kekskrümler und Cremekoster.

Ich liebe Plätzchen und da Weihnachten samt der vielen, vielen Plätzchen schon wieder soooooo weit zurück liegt, mussten heute mal wieder Plätzchen gebacken werden! Ich hatte noch Haferflocken übrig, was bietet sich also besser an, als die endlich mal zu "verarbeiten" - gedacht, getan, hier ist das Rezept:


Schokoladen-Haferplätzchen
 
Zutaten:  
50 gr Mehl
200 gr Haferflocken
1 TL Sesamkörner
1 TL Backpulver
120 gr gesalzene Butter
120 gr Zucker
1 Ei
ca. 100 gr Vollmilchschokolade 

Zubereitung:  
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten zu einen Teig verarbeiten. Es wird ein etwas krümeliger Teig. Diesen könnt Ihr nun 0,5cm dick ausrollen und beliebig ausstechen. Ich hab immer einen Teelöffel voll Teig aufs Blech gegeben, mit den Fingern zu einem Kreis geformt und etwas flach gedrückt. Die Plätzchen nun etwa 20 min. backen, bis sie goldbraun sind. Nach dem Abkühlen der Plätzchen, die Schokolade im Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen und auf die Plätzchen verteilen.


Vernascht wurden sie zu einer Tasse Tee - wirklich lecker.
Einen schönen Sonntag noch Euch allen, genießt auch mal etwas Süsses!

Carpaccio vom Schwarzen Rettich mit Sesam-Thunfisch

Beim Einkaufen habe ich mich locken lassen und einen Riesen Stück Thunfsichfilet in Sushi-Qualität gekauft. Was das heißt? Die Qualität von diesem Stück Fisch ist so gut, dass man es ohne Bedenken roh essen kann. Das kann man ihn in Fischgeschäften bekommen oder wer die Möglichkeit hat, auch in Märkten wie der Metro. So gab es am Wochenende einiges mit Thunfisch - wirklich sehr lecker. Und mal wieder ungewollt ein "Gemüse der Saison" verwendet - den Schwarzen Rettich - also kommen wir nun zum ersten Rezept:


Carpaccio vom Schwarzen Rettich mit Sesam-Thunfisch  

Zutaten für 2 Portionen: 
10 gr frischer Ingwer
1 schwarzer Rettich
1 Limette oder Limettensaft
3 EL Reiswein-Essig
2 TL Sojasosse
Salz, Pfeffer, Zucker
2 EL Sesamöl
4 EL Sonnenblumenöl
200 gr Thunfischfilet in Suhsi-Qualität
3 EL Sesam

Zubereitung:
Den Ingwer schälen und fein hacken. Den Rettich schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Nun den Rettich mit kochendem Salzwasser überbrühen, abgießen und abtropfen lassen.
Die Limette auspressen, hiervon 3 EL Limettensaft mit dem Reiswein-Essig und der Sojasosse verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker ab schmecken. Nun Sesamöl und 2 EL Sonnenblumenöl zugießen und darunterschlagen. Jetzt den Rettich in die Marinade legen und etwa 30 min. ziehen lassen.
Inzwischen den Fisch waschen, trocken tupfen und längs halbieren, mit Salz & Pfeffer würzen. Den Fisch nun rundum in Sesam wälzen. Etwa 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch rundum 1-2 min. scharf anbraten, herausnehmen und in dünne Scheiben schneiden. Nun zusammen mit dem Rettich auf Tellern anrichten. Eventuell Sojasosse und Wasabi dazureichen.


Natürlich hat jeder seinen eigenen Geschmack, wer es innen nicht roh möchte, lässt das Filet 2-3 min. länger in der Pfanne.


Guten Appetit - お食事をお楽しみ下さい - ทานให้อร่อยนะ
Und viel Spaß beim Nachkochen

Freitag, 17. Februar 2012

Rucola-Schinken-Risotto

Und mal wieder Risotto - i like it ;-)


Risotto kommt aus dem Norden Italiens und kann wie bereits beim letzten Risottorezept erwähnt in vielen Variationen zubereitet werden. Man sollte zur Zubereitung auch nur geeigneten Risottoreis (Rundkornreis) verwenden, die ansonsten in der Küche verwendeten Langkornreissorten eignen sich kaum, da sie zu wenig Stärke freisetzen, die die sämige Konsistenz beim Risotto ausmacht.  

Heute gibt es eine Risotto mit Schinken, Rucola und Pinienkernen, die Mengen sind für 2 Personen als Abendessen (also nicht als Beilage) ausgelegt - kommen wir zum Rezept:


Rucola-Schinken-Risotto


Zutaten: 
2 EL Pinienkerne   
1 kleine Zwiebel 
1/2 Knoblauchzehe 
2 EL Butter 
300 g Risotto-Reis 
125 ml Weisswein 
3 TL Gemüsebrühe oder Gemüsebrühe-Paste
100 g gekochter Schinken 
3 EL geriebener Parmesanevtl. Parmesan zum Garnieren
60 g Rucola (Rauke) 
Salz, Pfeffer 

Zubereitung:
Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und ganz fein würfeln/haken. Die 2 EL Butter in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig andünsten, den Reis hinzufügen und kurz mit an schwitzen. Anschließend mit dem Weisswein ablöschen und etwas einkochen lassen. Nun die 3 TL Gemüsebrühe-(Paste) in etwa 500 ml auflösen und etwa 100 ml dem Reis zufügen, immer wieder einkochen lassen und etwas nach gießen. Zwischendurch das Rühren nicht vergessen. In der Zwischenzeit den Schinken klein schneiden und den Rucola waschen, trocknen und klein zupfen, den Parmesan reiben. Die Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten, bei Bedarf etwas klein haken. Nach etwa 20-25 min. sollte der Reis gar sein, mit noch ein bisschen Biss. Nun fügen wir den Parmesan hinzu, verrühren ihn und anschließend den Schinken. Ebenfalls kurz verrühren und etwa 1-2 min ziehen lassen, alles nun mit Salz & Pfeffer ab schmecken. Vor dem Servieren den Rucola noch unterheben und die Pinienkerne zufügen und anrichten.


Guten Appetit - Buon Appetito

Donnerstag, 16. Februar 2012

Linseneintopf mit Wienerle

Jaja, ich weiß, schon wieder so ein Blog-Event - man/frau kann es bald nicht mehr sehen ;-)
Wie bereits erwähnt, ich liebe das! Man kocht mal ganze andere Sachen, ist am Grübeln und Überlegen mit was man "antreten" könnte... aber diesmal ist es anders! Es geht ums "fremdkochen" - die Leute von huettenhilfe.de laden monatlich zum Fremdkochen ein, dass heißt, man kocht ein Gericht, das man aus einem anderen Blog "geklaut" hat. Es muss nicht Original nachgekocht werden, man kann Änderungen/Anpassungen vornehmen. Im Monat Februar werden Gerichte gesucht zum Thema "Hüttenzauber" :
Bis zum 29. Februar 2012 soll es um alles gehen, was am Besten bei 1 m Neuschnee in 1500 m Höhe in einer eingeschneiten Skihütte vor dem prasselnden Kaminfeuer schmeckt – deftige Speisen, die ordentlich Energie spenden um der klirrenden Kälte auf der Skipiste zu trotzen.

Das passt ja zu den akutellen, kalten Temperaturen. Also habe ich mich mal auf ein paar Blogs umgesehen und auch etwas gefunden, dass meiner Meinung nach zum Thema Hüttenzauber passt. Bei Alice im kulinarischen Wunderland habe ich einen Linseneintopf mit Wienerle gefunden - der soll es sein :-)
Also legen wir los:


Linseneintopf mit Wienerle

Zutaten:
300 gr Berglinsen
(ich hatte nur Tellerlinsen daheim)
125 gr Schinkenspeck oder Bacon
2 Zwiebeln
1 EL Butter
1 ltr Gemüsebrühe
(ich verwende hier die Gemüsebrühe-Paste)
3 Karotten
3 Kartoffeln
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer
4 EL Weißweinessig
Petersilie


Zubereitung:
Das Gemüse waschen, schälen und in feine Würfel schneiden. 1 EL Butter in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln und den Speck darin anbraten. Die Linsen zufügen und mit der Brühe ablöschen. Bei geschlossenem Deckel etwa 20 min. köcheln lassen. Nun die Kartoffeln, Karotten und Lorbeerblätter zufügen, weitere 20 min. bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Jetzt mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken, Petersilie und Wienerle dazugeben und servieren.


Kleiner Nachtrag: Hatte nach dem Sport noch einen Teller vom Linseneintopf, verfeinert mit gutem Balsamico - kann ich Euch nur empfehlen, war wirklich sehr lecker.


Schaut doch mal bei huettenhilfe.de vorbei, da findet Ihr auch noch viele interessante Rezepte.

Ich freue mich schon auf die nächsten Themen bei FREMDKOCHEN !

und wünsche Euch - MAHLZEIT und viel Spaß beim Nachkochen :-)

Mini-Semmelknödel auf Bolognese

Über einen netten Hinweis in einem Kommentar auf meinem Blog, bin ich auf ein weiteres Blog-Event hingewiesen worden.

Und das ist mal eine Herausforderung, zumindest für mich...
Rezepte für den Kindergeburtstag werden bei kindergeburtstag.in gesucht. Erlaubt ist alles, vom Kuchen über den Nachtisch, selbst Getränke sind gewünscht.

Ich - kinderlos - wollte es mir ja nicht zu einfach machen, sonst hätte ich die Eisproduktion gestartet ;-) Nein, ich wollte schon ein "normales" Essen beisteuern. Also, was mögen Kinder ausser Pommes, Pasta und Pizza? Ich denke, dass hier kommt sicherlich auch gut an:



Mini-Semmelknödel auf Bolognese

Zutaten für 4-6 Kinderportionen:
Knödel:
4 Bröchten vom Vortag
250 ml Milch
2 Eier
Salz & Pfeffer
1/4 Bund Petersilie
Sosse:
200 gr Rinderhackfleisch
2 Karotten
1 kleine Zwiebel oder 1 Lauchzwiebeln
1 kl. Dose gehackte Tomaten
(im Sommer auch gerne frische)
Salz & Pfeffer
3-4 EL Sahne oder Milch
1 TL Öl

Zubereitung:
Die Karotten waschen, schälen und raspeln. Die (Lauch-) Zwiebel schälen und klein würfen. Einen TL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel zusammen mit dem Hackfleisch darin krümelig anbraten. Die Karotten zufügen und kurz mit braten. Nun die gehackten Tomaten zufügen und etwa 15 min. köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Milch mit den Eiern verquirlen, mit Salz, Pfeffer und der Petersilie würzen. Die Brötchen in kleine Würfel schneiden und mit der Milch-Ei-Masse vermengen, etwas ziehen lassen. Einen Topf mit Salzwasser aufstellen. Nun zwischendurch die Sosse mit Salz & Pfeffer und einem Schuss Sahne abschmecken.
Dann können aus der Brot-Milch-Ei-Masse kleine Knödel geformt werden. Diese dann ins kochende Wasser geben, Hitze reduzieren und etwa 10-12 min. ziehen lassen. Alles zusammen auf den Tellern anrichten.


Also mir hätte das als Kind geschmeckt - ich hoffe es gefällt - Guten Appetit

Mittwoch, 15. Februar 2012

Dampfnudeln aus dem Römertopf

So, nachdem ich mich beim Blitz-Blog Event - Tonbräter Revial mit dem Apfelmus aus dem Ofen reingeschummelt habe, möchte ich jetzt noch einen richtigen Beitrag einreichen.

Und dazu möchte ich das Gericht beitragen, an das ich mich aus Kindheitstagen noch erinnern kann - natürlich aus Omas Römertopf. Bei uns mussten, wenn es dieses Essen gab immer beide Varianten gekocht werden. Mama & Bruder, die sie aus der Pfanne wollten und Oma & ich, die sie knusprig aus dem Römertopf wollte - die Dampfnudeln.

Ich finde Dampfnudeln toll, mit Obst, Vanillesosse oder das Apfelmus aus dem Ofen dazu, soooo lecker. Und noch viel besser, wenn sie kalt sind mit Butter und Marmelade oder Nutella - mmmhh, ich muss nochmal in die Küche ;-)


Dampfnudeln aus dem Römertopf

Zutaten für 4-6 Portionen:    
375 ml Milch 
500 gr Mehl 
3 EL Zucker 
Prise Salz 
0,5 Würfel Hefe (21 gr) 
60 gr Butter 
1 Ei
1 Pa. Vanillezucker 




Zubereitung:  
Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in der Mitte formen. Nun 250 ml lauwarme Milch in die Mulde geben und die Hefe hinein bröseln, etwa 5 min. ruhren lassen. Die Hefe in der Milch verrühren und auflösen, 3 EL Zucker, eine Prise Salz, das Ei und 60 gr flüssige Butter zufügen und alles verkneten bis der Teig sich vom Schüsselrand löst und schön glänzt (ca. 10 min.). Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 min. gehen lassen. In der Zwischenzeit den Römertopf wässern. Nach Ende der Gehzeit 125 ml Milch, 10 gr Butter und den Vanillezucker in den Römertopf geben. Aus dem Teig 6-8 Kugeln formen und hinein setzen. Anschließend den Römertopf mit dem Deckel verschliessen und in den Backofen geben, bei 250°C Ober-/Unterhitze ca. 45 min. backen. 


Okay, meine waren 5 min. zu lange im Ofen, ich habe gerade im Fernsehen eine Sendung über "Kochen im Römertopf" geschaut, aber nur dunkel, nicht verbrannt - das schmeckt trotzdem :-)


Und hier mal noch einen Blick auf eine einzelne Dampfnudel...

... und so hab ich sie dann vernascht, mit Quark-Vanillesosse 





Aber auch sonst war der Römertopf schon des öfteren bei mir im Einsatz, zum Beispiel bei der Gänsekeule, die wirklich unglaublich lecker geworden ist. Also - holt ihn raus, es lohnt sich!



Guten Appetit - viel Spaß beim Nachbacken
Print Friendly and PDF